04.09.2026
20 Jahre Aloys-Scholze-Haus
Ein Fest der Wertschätzung und Dankbarkeit.
Im Aloys-Scholze-Haus des Rehazentrums Stadtroda wurde heute ein ganz besonderer Meilenstein gefeiert: Das Haus blickt auf 20 Jahre seines Bestehens zurück. Seit zwei Jahrzehnten ist es ein Ort, an dem Menschen mit Unterstützungsbedarf verlässliche Begleitung und individuelle Förderung und ein echtes Zuhause finden.
Festlicher Rahmen mit hochrangigen Gästen
Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit Bewohner:innen, Mitarbeitenden, gesetzlichen Betreuer:innen und weiteren Wegbegleiter:innen zu feiern.
In ihrem Grußwort würdigte Thüringens Sozialministerin Katharina Schenk die Arbeit des Aloys-Scholze-Hauses. Sie hob hervor, wie wichtig die Angebote des Rehazentrums Stadtroda für Menschen mit Unterstützungsbedarfen sind und wie sehr sie zu Teilhabe und Lebensqualität beitragen.
Auch die Sozialdezernentin der Stadt Gera, Sandra Wanzar, nahm das Jubiläum zum Anlass, die gute und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Träger, Einrichtung und regionalen Akteuren zu betonen. Sie unterstrich, dass das Aloys-Scholze-Haus fest im sozialen Netzwerk der Region verankert ist und mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen leistet.
Ein besonderer Blick zurück in die Geschichte des Hauses erfolgte durch den ehemaligen Geschäftsführer des Rehazentrums, Andreas Slawik. Er erinnerte an die Anfänge des Aloys-Scholze-Hauses, an Wegmarken der Entwicklung und an die Menschen, die mit viel Engagement und Weitblick den Weg bereitet haben.
Die aktuelle Geschäftsführerin, Helen Gehrt, richtete ihren Dank an alle, die das Aloys-Scholze-Haus täglich mit Leben füllen: an die Bewohner:innen, an die Mitarbeitenden und viele langjährige Wegbegleiter:innen. Sie brachte ihre Wertschätzung für die Haltung und die Professionalität zum Ausdruck, mit der im Haus jeden Tag gearbeitet wird. Als besonderes Zeichen übergab sie einen Gutschein für eine Bank, die im Außenbereich stehen soll und als Ort der Begegnung dauerhaft an diesen Jubiläumstag erinnern wird.
Geistlicher Auftakt mit Andacht
Den passenden Rahmen für die Feier bildete eine gemeinsame Andacht.
Herr Pfarrer Hecht, der sich das Weihwasser „nicht nehmen ließ“, setzte mit seinem Beitrag ein Zeichen für Verbundenheit und Segen auf den weiteren Weg des Hauses.
Gemeindereferent Lutz Kinnmayer, der auch im Alltag eine wertvolle Unterstützung in (fast) allen Angelegenheiten ist, brachte in seinen Worten die vertraute Nähe zur Einrichtung zum Ausdruck, die weit über den Jubiläumstag hinausreicht.
Unterstützt wurde die Andacht von Mechthilde Neuendorff, geistliche Beraterin der Josefs-Gesellschaft gAG.
Musik, Gemeinschaft und ein ganz besonderer Auftritt
Musikalisch wurde die Feier von den Chören der Roda-Werkstatt, der Tagesstätte Stadtroda sowie des Aloys-Scholze-Hauses begleitet. Erstmals traten die Chöre in dieser Konstellation gemeinsam auf und setzten damit ein Zeichen für die enge Verbindung der verschiedenen Bereiche des Rehazentrums Stadtroda.
Die gemeinsamen Lieder sorgten für eine besonders herzliche Atmosphäre. Sie zeigten, wie Musik Menschen zusammenführt und wie viel Freude darin steckt, miteinander etwas zu gestalten.
Kulinarischer Genuss, Tanz und Fotobox als Highlight
Im Anschluss an den offiziellen Teil stand das Beisammensein im Mittelpunkt. Bei leckerem Essen, anregenden Gesprächen, Musik, Tanz und vielen fröhlichen Momenten wurde das 20-jährige Jubiläum ausgelassen gefeiert.
Ein besonderes Highlight war die Fotobox: Viele Bewohner:innen, Mitarbeitende und Gäste nutzten die Gelegenheit, Erinnerungsfotos zu machen, mal festlich, mal ausgelassen oder auch mit humorvollen Accessoires. Die entstandenen Bilder werden noch lange an das gemeinsame Feiern erinnern.
Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben
Dass dieser Jubiläumstag zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden ist, ist vielen Menschen zu verdanken. Besonders hervorgehoben werden soll an dieser Stelle Ines Troche, die mit ihrem Team die Organisation und Durchführung der Feier verantwortet hat. Mit viel Engagement, Umsicht und Liebe zum Detail haben sie dafür gesorgt, dass sich alle Gäste willkommen fühlen und dass der Tag die Bedeutung des 20-jährigen Bestehens des Aloys-Scholze-Hauses würdig widerspiegelt.
Das Rehazentrum Stadtroda dankt allen Beteiligten, Wegbegleiter:innen und Unterstützer:innen herzlich. Das 20-jährige Jubiläum des Aloys-Scholze-Hauses ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern vor allem ein Zeichen des Vertrauens und der Solidarität mit Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Gemeinsam blicken wir dankbar zurück und ebenso zuversichtlich nach vorn.
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